{"id":161,"date":"2021-04-26T18:28:27","date_gmt":"2021-04-26T18:28:27","guid":{"rendered":"https:\/\/musikschule.alles-eitel.de\/?page_id=161"},"modified":"2026-01-30T17:23:07","modified_gmt":"2026-01-30T15:23:07","slug":"johann-adam-hiller","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/johann-adam-hiller\/","title":{"rendered":"Johann Adam Hiller"},"content":{"rendered":"<p><div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"460\" height=\"503\" src=\"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/hillerjohannadam03_460.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/hillerjohannadam03_460.jpg 460w, https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/hillerjohannadam03_460-274x300.jpg 274w, https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/hillerjohannadam03_460-11x12.jpg 11w\" sizes=\"(max-width: 460px) 100vw, 460px\" class=\"wp-image-1907\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_testimonial et_pb_testimonial_0  et_pb_css_mix_blend_mode clearfix  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light et_block_module et_pb_testimonial_no_image\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description_inner\"><div class=\"et_pb_testimonial_content\"><p>Johann Adam Hiller (1728-1804) war ein bedeutender deutscher Komponist und Musikp\u00e4dagoge. Er pr\u00e4gte die deutschsprachige Oper, insbesondere das Singspiel, und gr\u00fcndete die erste regelm\u00e4\u00dfig erscheinende Musikzeitung. Als Thomaskantor in Leipzig reformierte er die Thomasschule und die Kirchenmusik, verbesserte die S\u00e4ngerausbildung und ver\u00f6ffentlichte zahlreiche Lehrb\u00fccher.<\/p><\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<p class=\"et_pb_testimonial_meta\"><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Johann Adam Hiller wurde am 25. Dezember 1728 in Wendisch-Ossig (heute Osiek Luzycki, Polen) als Sohn des Schulmeisters und Gerichtsschreibers Johann Christoph H\u00fcller geboren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Um Ausspracheprobleme zu vermeiden, \u00e4nderte er seinen Nachnamen 1763 in \u201eHiller\u201c. Schon als Kind lernte er Violine und Klavier.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Von 1740 bis 1745 besuchte er das Gymnasium Augustum in G\u00f6rlitz, wo er neben dem Unterricht viel musizierte. Er spielte Bassgeige im \u201eCollegium musicum\u201c und lernte Fl\u00f6te, Oboe und Trompete.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr als Schreiber in Sprottau und Wurzen kam Hiller 1746 an die Dresdener Kreuzschule.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Er hatte schon fr\u00fch ein Talent f\u00fcr Musik und erhielt dort Gesangs- und Instrumentalunterricht vom Kantor Homilius.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Nachts schrieb er die Opern seines Vorbilds Johann Adolf Hasse ab und analysierte sie, um das Komponieren zu lernen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Auch Sprachen und Poesie interessierten ihn sehr, und er war ein gefragter Redner an seiner Schule.<\/p>\n<p>Hiller studierte Jura in Leipzig ab 1751 und schloss nach drei Jahren ab.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>W\u00e4hrend des Studiums spielte er Fl\u00f6te und sang im \u201eGro\u00dfen Konzert\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>1753 vertonte er wahrscheinlich Gellerts Lustspiel \u201eDas Orakel\u201c. Die Noten wurden 2011 in Th\u00fcringen gefunden.<\/p>\n<p>\u200b<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_testimonial et_pb_testimonial_1  et_pb_css_mix_blend_mode clearfix  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light et_block_module et_pb_testimonial_no_image\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description_inner\"><div class=\"et_pb_testimonial_content\"><p>Johann Adam Hiller pr\u00e4gte die Musikszene Leipzigs im 18. Jahrhundert. Er leitete das \u201cGro\u00dfe Konzert\u201d, gr\u00fcndete die \u201cMusik\u00fcbende Gesellschaft\u201d und wurde erster Gewandhauskapellmeister.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p><\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<p class=\"et_pb_testimonial_meta\"><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>1743 gr\u00fcndete Leipzig einen Konzertverein, der bis 1756 im Gasthaus \u201eZu den drey Schwanen\u201c Konzerte unter dem Namen \u201eGro\u00dfes Konzert\u201c veranstaltete. Johann Adam Hiller kam 1758 nach Leipzig. Im Krieg organisierte er erfolgreiche Subskriptionskonzerte mit ehemaligen Musikern des \u201eGro\u00dfen Konzerts\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Subskription bedeutete, sich vorab f\u00fcr eine Konzertreihe anzumelden. Nach dem Krieg \u00fcbernahm Hiller die Leitung der \u201eGro\u00dfen Konzerte\u201c. Er erstellte Programme, passte Werke an, beschaffte Noten, suchte Solisten und spielte selbst Cembalo oder dirigierte. Seine Sch\u00fclerinnen Corona Schr\u00f6ter und Gertrud Elisabeth Schmehling, verheiratete Mara, trugen als Solistinnen zum Erfolg bei.<\/p>\n<p>Hiller gr\u00fcndete 1775 die \u201eMusik\u00fcbende Gesellschaft\u201c, die seinen Singsch\u00fclern und anderen Musikern im Thom\u00e4ischen Haus am Leipziger Markt Auftritte erm\u00f6glichte. 1778 wurde er Universit\u00e4tsmusikdirektor.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Zwischen 1780 und 1781 baute man im Gewandhaus einen Konzertsaal ein. Am 25. November 1781 fand dort das erste Gewandhauskonzert mit Hiller als Musikdirektor statt. Er leitete die Konzerte bis 1785 und war damit der erste Gewandhauskapellmeister.<\/p>\n<p>Johann Adam Hiller wurde 1789 mit 60 Jahren Thomaskantor in Leipzig. Er leitete die Musik an der Thomas- und Nikolaikirche und war \u201eInspector\u201c des Alumnats mit 56 Sch\u00fclern.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Hiller reformierte die Thomasschule und die Kirchenmusik. Er verbot die Per\u00fccken der Thomaner und beschr\u00e4nkte die Schalaune auf Gottesdienste und Beerdigungen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Er achtete auf gesunde Ern\u00e4hrung und gute Krankenversorgung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Hiller behandelte seine Sch\u00fcler liebevoll und bestrafte nur aus triftigem Grund.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Er sah die Thomasschule als musikalische Bildungseinrichtung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Er bildete seine Sch\u00fcler im Chorgesang und Instrumentalspiel aus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Er f\u00fchrte deutsche Motetten statt lateinischer Kirchenmusik ein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Er vertonte religi\u00f6se Oden und Lieder, ver\u00f6ffentlichte eine Motetten-Sammlung in 6 B\u00e4nden (auch mit eigenen Kompositionen) und bearbeitete Oratorien gro\u00dfer Meister. In seinem \u201eChoral-Melodienbuch f\u00fcr Kirchen und Schulen\u201c schrieb Hiller einfachere Melodien f\u00fcr Chor\u00e4le seiner Vorg\u00e4nger, die in ganz Sachsen verwendet wurden. Er \u00fcberarbeitete Mozarts Requiem und f\u00fchrte es mit den Thomanern erstmals in Leipzig auf. 1800 gab er das Amt des Thomaskantors auf.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_testimonial et_pb_testimonial_2  et_pb_css_mix_blend_mode clearfix  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light et_block_module et_pb_testimonial_no_image\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description_inner\"><div class=\"et_pb_testimonial_content\"><p>Johann Adam Hiller war ein bedeutender Musikverleger, Musiktheoretiker und -historiker des 18. Jahrhunderts. Er gr\u00fcndete die erste regelm\u00e4\u00dfig erscheinende Musikzeitung und pr\u00e4gte die deutschsprachige Oper durch seine Singspiele. Zudem etablierte er die erste h\u00f6here musikalische Bildungsanstalt in Deutschland.<\/p><\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<p class=\"et_pb_testimonial_meta\"><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Hiller ver\u00f6ffentlichte Werke zeitgen\u00f6ssischer Komponisten, teilweise in eigener Bearbeitung, in zahlreichen Sammlungen. Er schrieb Lehrb\u00fccher \u00fcber den deutschen Gesang, den er als r\u00fcckst\u00e4ndig betrachtete, darunter die bekannte \u201eAnweisung zum musikalisch-zierlichen Gesange\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Au\u00dferdem verfasste er Werke zur Musiktheorie und -geschichte wie die \u201eAbhandlung \u00fcber die Nachahmung der Natur in der Musik\u201c, \u201eLebensbeschreibungen ber\u00fchmter Musikgelehrter und Tonk\u00fcnstler neuerer Zeit\u201c, \u201e\u00dcber Alt und Neu in der Musik\u201c und kritische Werke zur Kirchenmusik.<\/p>\n<p>Im 18. Jahrhundert gab es noch keine Musikwissenschaft. Musikzeitschriften richteten sich an Komponisten und Musiker. Sie sammelten und kommentierten musiktheoretisches Wissen und lehrten, wie man Musik bewertet. Johann Adam Hiller gab ab 1766 mit den \u201eW\u00f6chentlichen Nachrichten und Anmerkungen die Musik betreffend\u201c die erste regelm\u00e4\u00dfig erscheinende Musikzeitung heraus. Sie richtete sich an Musiker und das Publikum.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Die Aufteilung in Nachrichten, Rezensionen und theoretische Abhandlungen ist bis heute \u00fcblich. Hiller begr\u00fcndete die moderne Musikkritik, die den Lesern einen \u00dcberblick bietet.<\/p>\n<p>J.F. Rochlitz, Herausgeber der \u201eAllgemeinen Musikalischen Zeitung\u201c, w\u00fcrdigte 1824 Hillers Verdienste um die musikalische Publizistik: \u201eEinige sind ber\u00fchmt, Andere verdienen es zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Hiller sah sich nicht als gro\u00dfen Komponisten. Er schrieb viele kleine Klavier- und Singst\u00fccke, die er 1760 als \u201eW\u00f6chentlichen musikalischen Zeitvertreib\u201c ver\u00f6ffentlichte. Sie dienten der \u00dcbung. Er vertonte Gedichte und geistliche Texte und ver\u00f6ffentlichte Lieder-, Motetten- und Choralsammlungen mit eigenen Kompositionen und Neubearbeitungen. Die meisten sind heute vergessen.<\/p>\n<p>Hillers Arbeit pr\u00e4gte die deutschsprachige Oper. Mitte des 18. Jahrhunderts spielten Wanderb\u00fchnen, wie Heinrich Gottfried Kochs, auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, z.B. in Leipzig w\u00e4hrend der Messe. Kochs Gruppe trug zur Entstehung des \u201edeutschen Singspiels\u201c bei, dem Vorl\u00e4ufer der Oper. 1766 bearbeitete Christian Felix Wei\u00dfe das erfolgreiche Singspiel \u201eDer Teufel ist los oder Die verwandelten Weiber\u201c nach franz\u00f6sischem Vorbild neu, und Hiller komponierte eing\u00e4ngige Lieder dazu.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Zuvor war das Theaterprogramm \u201eLottchen am Hofe\u201c mit Liedern des Violinisten Standfu\u00df mehrere Jahre lang aufgef\u00fchrt worden. Das neue Singspiel wurde bald in ganz Deutschland gespielt. Wei\u00dfe und Hiller schufen danach weitere Singspiele, die zum Standardrepertoire wurden, darunter \u201eDie Jagd\u201c. Hiller war der erste Komponist, der gedruckte Klavierausz\u00fcge seiner Werke ver\u00f6ffentlichte. Seine eing\u00e4ngigen Melodien wurden so bekannt. 1763 \u00fcbernahm er die Leitung des \u201eGro\u00dfen Konzerts\u201c in Leipzig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Hiller wollte die meist instrumentalen Konzerte durch Gesang abwechslungsreicher gestalten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Damals gab es in Deutschland kaum Gesangsausbildung und wenige gute S\u00e4nger. Zu seinen Privatsch\u00fclern geh\u00f6rten Corona Schr\u00f6ter und Gertrud Elisabeth Schmehling (sp\u00e4ter G. E. Mara). Sie trugen als Solistinnen zum Erfolg des \u201eGro\u00dfen Konzerts\u201c bei. Als G. E. Schmehling 1771 Leipzig verlie\u00df, gr\u00fcndete Hiller eine \u201eMusik- und Singschule\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Dort erhielten junge Frauen und M\u00e4nner dreij\u00e4hrigen Unterricht in Gesang und anderen F\u00e4chern und wurden auf einen musikalischen Beruf vorbereitet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>So wurde er zum Begr\u00fcnder der h\u00f6heren musikalischen Bildungsanstalten in Deutschland.<\/p>\n<p>1775 gr\u00fcndete Hiller in Leipzig die \u201eMusik\u00fcbende Gesellschaft\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Die Gesellschaft veranstaltete Konzerte, bei denen Singsch\u00fcler im Chor und als Solisten auftraten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Mit Gesangslehrwerken wie der \u201eAnweisung zum musikalisch richtigen Gesange\u201c verbesserte Hiller die S\u00e4ngerausbildung in Deutschland. 1792 erschien sein Gesangslehrbuch f\u00fcr Schulen. Nach seinem Tod lie\u00df eine ehemalige Sch\u00fclerin ein Denkmal vor der Thomasschule erbauen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Heute ist nur noch ein Teil davon an der Nordwestecke der Thomaskirche zu sehen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_space\"><div class=\"et_pb_divider_internal\"><\/div><\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_toggle et_pb_toggle_0 et_pb_toggle_item  et_pb_toggle_close\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<h6 class=\"et_pb_toggle_title\">Die ausf\u00fchrliche Version der Biographie:<\/h6>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\"><p style=\"text-align: center;\">Johann Adam Hiller wurde am 25. Dezember 1728 in Wendisch-Ossig (heute Osiek\u00a0Luzycki s\u00fcdlich von Zgorzelec in Polen) als Sohn des Schulmeisters und Gerichtsschreibers Johann Christoph H\u00fcller geboren. Er \u00e4nderte 1763 seinen Nachnamen in\u00a0\u201eHiller\", um Missverst\u00e4ndnisse bei der Aussprache in anderen Sprachen zu vermeiden.\u00a0Bereits als Kind wurde er im Violin- und Klavierspiel unterrichtet.\u00a01740 ging Hiller f\u00fcr 5 Jahre nach G\u00f6rlitz ans Gymnasium Augustum. Dort verbrachte er\u00a0neben dem Schulunterricht viel Zeit mit Musizieren. Er spielte Bassgeige im \u201eCollegium\u00a0musicum\" und lernte Fl\u00f6te, Oboe und Trompete spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nach einj\u00e4hriger Arbeit als Schreiber in Sprottau (Schlesien) und Wurzen wurde Hiller\u00a01746 an der Dresdener Kreuzschule als Sch\u00fcler aufgenommen, da er f\u00fcr sein Alter\u00a0bereits gute musikalische Kenntnisse besa\u00df. Dort erhielt er neben Gesangs- auch\u00a0Instrumental erricht beim Kantor der Kreuzkirche, Homilius. In dieser Zeit schrieb er\u00a0n\u00e4chtelang die\u00a0Opern des von ihm hoch verehrten Johann Adolf Hasse ab und\u00a0analysierte sie. So eignete er sich Kenntnisse im Komponieren an. Er zeigte jedoch\u00a0ebenso gro\u00dfes Interesse an Sprachen und Poesie und war an seiner Schule ein\u00a0angesehener Redner.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">1751 begann Hiller an der Leipziger Universit\u00e4t ein Studium der Rechtswissenschaften,\u00a0das er nach drei Jahren beendete. W\u00e4hrend des Studiums wirkte er als Fl\u00f6tist und\u00a0S\u00e4nger im \u201e,Gro\u00dfen Konzert\" mit und vertonte wahrscheinlich 1753 Christian F\u00fcrchtegott Gellerts Lustspiel \u201e,Das Orakel\", dessen Notenhandschrift Ende 2011 \u00fcberraschend\u00a0in Th\u00fcringen gefunden wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Bereits 1743 wurde in Leipzig ein Konzertverein gegr\u00fcndet, der bis zum Beginn des siebenj\u00e4hrigen Krieges 1756 im Saal des Gasthauses ,\u201eZu den drey Schwanen\" Konzerte\u00a0unter dem Namen \u201eGro\u00dfes Konzert\" veranstaltete.\u00a0Johann Adam Hiller kam 1758 nach Leipzig. W\u00e4hrend des siebenj\u00e4hrigen Krieges organisierte er mehrere erfolgreiche Subskriptionskonzerte mit den ehemaligen Musikern des\u00a0\u201e,Gro\u00dfen Konzerts\". Subskription bedeutet, dass man sich vor einer Konzertreihe als\u00a0Teilnehmer in eine Liste eintragen musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nach dem Ende des siebenj\u00e4hrigen Krieges sollten die \u201e,Gro\u00dfen Konzerte\" weitergef\u00fchrt\u00a0werden. Man \u00fcbertrug Hiller die Leitung. Er erstellte die Konzertprogramme, passte die\u00a0Werke an die M\u00f6glichkeiten des Orchesters und der S\u00e4nger an, beschaffte Noten, suchte<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Solisten und wirkte am Cembalo oder als Dirigent selbst mit. Die von ihm ausgebildeten\u00a0S\u00e4ngerinnen Corona Schr\u00f6ter und Gertrud Elisabeth Schmehling, verheiratete Mara,\u00a0trugen als Solistinnen erheblich zum Erfolg der \u201eGro\u00dfen Konzerte\" bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">1775 gr\u00fcndete Hiller die \u201e,Musik\u00fcbende Gesellschaft\", die den Sch\u00fclern seiner Singschule und auch anderen Musikern mit ihren Konzerten im Thom\u00e4ischen Haus am\u00a0Leipziger Markt eine Auftrittsm\u00f6glichkeit bot. 1778 wurde Hiller ebenfalls zum\u00a0Universit\u00e4tsmusikdirektorberufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Programmzettel des 1. Gewandhauskonzertes 1781\u00a0Zwischen 1780 und 1781 wurde im Gewandhaus, dem Leipziger Messehaus der Tuch- und Wollwarenh\u00e4ndler, ein Konzertsaal eingebaut. Am 25. November 1781 fand dort das\u00a0erste Gewandhaus-Konzert mit Hiller als Musikdirektor statt. Er leitete diese Konzerte bis\u00a01785 und war damit der erste Gewandhauskapellmeister.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Nachdem Johann Adam Hiller bereits mehrere kirchenmusikalische \u00c4mter in Leipzig\u00a0bekleidet hatte, \u00fcbernahm er im Alter von 60 Jahren 1789 das Amt des Thomaskantors.\u00a0Damit wurde er auch Musikdirektor der Thomas- und der Nikolaikirche und \u201eInspector\"\u00a0des Alumnats der Thomasschule mit 56 Sch\u00fclern.\u00a0J. A. Hillers Choral-Melodienbuch\u00a0f\u00fcr Kirchen und Schulen,\u00a0Hiller veranlasste schon bald nach seinem Amtsantritt eine Reihe von Reformen sowohl\u00a0im Alltag der Thomasschule als auch in der Kirchenmusikpraxis. So wurden z.B. die\u00a0Per\u00fccken der Thomaner abgeschafft und das Tragen der Schalaune (schwarzer Chor-\u00a0umhang) wurde auf Gottesdienste und Beerdigungen beschr\u00e4nkt. Hiller legte ebenso\u00a0Wert auf gesunde Ern\u00e4hrung und gute Krankenversorgung. Er behandelte seine Sch\u00fcler\u00a0mit Liebe und strafte nur aus triftigem Grund, was ihm gro\u00dfe Achtung von Seiten der\u00a0Sch\u00fcler einbrachte. Hiller betrachtete die Thomasschule vorrangig als musikalische\u00a0Bildungseinrichtung und bildete seine Sch\u00fcler sowohl im Chorgesang als auch im\u00a0Instrumentalspielaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zu seinen Reformen in der Kirchenmusik geh\u00f6rte die Einf\u00fchrung deutscher Motetten\u00a0anstelle lateinischer Kirchenmusik. Er vertonte religi\u00f6se Oden und Lieder, ver\u00f6ffentlichte eine Motetten-Sammlung in 6 B\u00e4nden, darunter einige eigene Kompositionen,\u00a0und bearbeitete Oratorien gro\u00dfer Meister. In seinem \u201e,Choral-Melodienbuch f\u00fcr Kirchen\u00a0und Schulen\" schrieb er f\u00fcr Chor\u00e4le seiner Vorg\u00e4nger einfachere Melodien. Es wurde in\u00a0ganz Sachsen benutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hiller \u00fcberarbeitete auch Mozarts letztes Werk, das Requiem, und f\u00fchrte es mit den\u00a0Thomanern erstmals in Leipzig auf. 1800 gab er das Amt des Thomaskantors auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Im Laufe seines Lebens hat Hiller Werke zeitgen\u00f6ssischer Komponisten, zum Teil auch in\u00a0eigener Bearbeitung, in zahlreichen Sammlungen ver\u00f6ffentlicht.\u00a0Er schrieb eine Reihe von Lehrb\u00fcchern, die sich vor allem mit der Art und Weise des\u00a0Gesangs in Deutschland befassten, den er f\u00fcr \u00fcberaus r\u00fcckst\u00e4ndig hielt. Dazu geh\u00f6rt z.B.\u00a0die bekannte \u201e,Anweisung zum musikalisch-zierlichen Gesange\".<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dar\u00fcber hinaus verfasste er Werke zur Musiktheorie und Musikgeschichte wie z. B. die\u00a0\u201eAbhandlung \u00fcber die Nachahmung der Natur in der Musik\", \u201eLebensbeschreibungen\u00a0ber\u00fchmter Musikgelehrter und Tonk\u00fcnstler neuerer Zeit\", \u201e\u00dcber Alt und Neu in der\u00a0Musik\" und verschiedene kritische Werke zur Kirchenmusik.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da es die Musikwissenschaft im 18. Jahrhundert als akademische Disziplin noch nicht gab,\u00a0entstanden Musikzeitschriften, die sich vor allem an \u201egelehrte\" Komponisten und Musiker\u00a0richteten. Sie sollten das musiktheoretische Wissen sammeln und kommentieren, vor\u00a0allem aber auch \u00fcber die \u201erichtige\" Bewertung von musikalischen Werken belehren.\u00a0Johann Adam Hiller gab ab 1766 mit den ,,W\u00f6chentlichen Nachrichten und Anmerkungen\u00a0die Musik betreffend\" erstmals eine regelm\u00e4\u00dfig erscheinende, v\u00f6llig neuartige Musikzeitung heraus, die sich an Musiker und das Publikum wandte. Die Aufteilung der Zeitung in\u00a0Nachrichten \u00fcber das Musikleben, Rezensionen neuer Werke und theoretische Abhandlungen hat sich bis heute in Musikzeitschriften erhalten. Hiller wurde so zum Begr\u00fcnder\u00a0der modernen, noch heute \u00fcblichen Musikkritik, die dem Leser einen informativen\u00a0\u00dcberblick verschafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Einige sind ber\u00fchmt, Andere verdienen es zu seyn.\"<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(J.F. Rochlitz 1824, Herausgeber der \u201e,Allgemeinen Musikalischen Zeitung\", \u00fcber Hiller\u00a0und dessen Verdienste u.a. um die musikalische Publizistik)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Johann Adam Hiller sah sich selbst nie als gro\u00dfen Komponisten. Er verfasste zahlreiche\u00a0kleine Klavier- und Singst\u00fccke, die er z.B. 1760 als \u201eW\u00f6chentlichen musikalischen Zeitvertreib\" herausgab und die zur praktischen \u00dcbung gedacht waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dar\u00fcber hinaus vertonte er Gedichte und geistliche Texte. Er ver\u00f6ffentlichte Lieder-, Motetten- und Choralsammlungen\u00a0mit einigen eigenen Kompositionen und Neubearbeitungen. Die meisten dieser\u00a0Kompositionen sind heutzutage jedoch unbekannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Besonders wichtig war Hillers Wirken f\u00fcr die Entwicklung der deutschsprachigen Oper.\u00a0Mitte des 18. Jahrhunderts gab es in Deutschland wandernde Theatergruppen, die auf\u00a0\u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen auftraten, in Leipzig z.B. w\u00e4hrend der Messe. Die Theatergruppe\u00a0von Heinrich Gottfried Koch spielte eine besondere Rolle bei der Entstehung des\u00a0\u201e,deutschen Singspiels\" als Vorl\u00e4ufer der deutschen Oper.\u00a01766 bearbeitete Christian Felix Wei\u00dfe das erfolgreiche Singspiel \u201e,Der Teufel ist los oder\u00a0Die verwandelten Weiber\" nach dem Vorbild der franz\u00f6sischen \u201e,Op\u00e9ra comique\" neu\u00a0und Hiller komponierte neue eing\u00e4ngige Lieder dazu. Vorher war es bereits \u00fcber\u00a0Theaterprogramm ,Lottchen am Hofe*, 1778\u00a0mehrere Jahre mit Liedern des Violinisten Standfu\u00df aufgef\u00fchrt worden. Das neue\u00a0Singspiel wurde bald in ganz Deutschland gespielt.\u00a0Wei\u00dfe und Hiller erarbeiteten danach weitere Singspiele, die an den deutschen B\u00fchnen\u00a0Standardrepertoire wurden. Besonders bekannt wurde , ,Die Jagd\". Hiller war der erste\u00a0Komponist, der von seinen Werken gedruckte Klavierausz\u00fcge ver\u00f6ffentlichte. Seine\u00a0eing\u00e4ngigen Melodien wurden so allgemein bekannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">1763 wurde Johann Adam Hiller mit der Leitung des \u201e,Gro\u00dfen Konzerts\" in Leipzig beauftragt. Er bem\u00fchte sich, die meist instrumentalen Konzerte durch Gesang abwechslungsreicher zu gestalten. Damals gab es in Deutschland jedoch noch kaum Gesangsausbildung und nur wenige gute S\u00e4nger.\u00a0Unter Hillers Privatsch\u00fclern befanden sich zwei gro\u00dfe Talente: Corona Schr\u00f6ter und\u00a0Gertrud Elisabeth Schmehling (sp\u00e4ter ber\u00fchmt als G. E. Mara). Sie trugen als Solistinnen\u00a0zum Erfolg des \u201e,Gro\u00dfen Konzertes\" bei. Als G. E. Schmehling 1771 Leipzig verlie\u00df,\u00a0gr\u00fcndete Hiller eine \u201e,Musik- und Singschule\", an der junge Frauen und M\u00e4nner einen\u00a0dreij\u00e4hrigen Unterricht in Gesang und anderen F\u00e4chern erhielten und auf einen sp\u00e4teren\u00a0musikalischen Beruf vorbereitet wurden. Er wurde so zum Begr\u00fcnder der h\u00f6heren\u00a0musikalischen Bildungsanstalten in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">1775 gr\u00fcndete Hiller die \u201e,Musik\u00fcbende Gesellschaft\", die Konzerte in Leipzig veranstatete. Mit diesen Konzerten gab Hiller den Sch\u00fclern der Singschule Auftrittsm\u00f6glichkeiten\u00a0im Chor und als Solisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zus\u00e4tzlich zum praktischen Unterricht verfasste Hiller Gesangslehrwerke, die die Ausbildung von S\u00e4ngern in Deutschland entscheidend verbesserten, z. B. die \u201e,Anweisung zum\u00a0musikalisch richtigen Gesange\". 1792 erschien sein Gesangslehrbuch f\u00fcr Schulen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nach seinem Tod lie\u00df eine ehemalige Sch\u00fclerin Hillers aus Dankbarkeit ein Denkmal f\u00fcr\u00a0ihn vor der Thomasschule erbauen. Heute h\u00e4ngt nur noch ein Teil davon versteckt an der\u00a0Nordwestecke der Thomaskirche<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<!-- wp:divi\/placeholder \/-->","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-161","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/161","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=161"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/161\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8627,"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/161\/revisions\/8627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/musikschule-goerlitz.de\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=161"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}